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Leser Schreiben uns

Obwohl das Datenbank System der El Gouna Times so aufgebaut ist, dass jeweilige Reaktionen von unseren Lesern unter dem jeweiligen Artikel mit eingebaut werden, besteht das Risiko dass man diese Reaktionen nicht immer wahrnimmt: zB wenn man nur jede Woche unsere neueste Artikel liest.

Deshalb ab sofort eine neue Rubrik in dem wir die Reaktionen der letzte Woche nochmal publizieren in der neuere Wochen-Ausgabe.

Nachstehend eine erste Reaktion auf unser Artikel El Gouna’s Future, vom 16. September, 2005.

Hallo Hubert, Kompliment an deinen Artikel, den ich voll unterschreiben kann.
Ich war vor fünf Jahren das erste Mal in Ägypten (HGH). Es ist sicherlich ein Riesenvorteil für das Land nur gut vier Flugstunden von D entfernt ein immer noch gutes Preis-/ Leistungsverhältnis, permanente Sonne und vor allem schöne Tauchreviere zu haben. Allerdings gefiel mir HGH nicht so gut und es zog mich vor drei Jahren erstmals nach El Gouna. Natürlich beeindruckte mich dieses “Disneyland am Roten Meer”, denn es bot alles was in HGH störte: z.B. Sauberkeit, kein Anquatschen, Infrastruktur und eine schöne Marina. So haben auch wir uns damals für eine Immobilie interessiert, der Kauf scheiterte allerdings daran, dass sich der Orascom-Vertreter nicht wirklich Mühe gab (höflich ausgedrückt). Eigentlich schade, wenn man sich die Entwicklung der Immobilienpreise anschaut. Man hätte gutes Geld verdienen können.

Und damit bin ich am Punkt. Die Immobilienpreise sind nur von einer bestimmten Klientel zu bezahlen, die genügend übrig haben, denn Finanzierung ist ja nicht möglich. Dazu kommen Flugpreise, die deutlich über einem Mallorca-Schuttle liegen und die sich nicht jeder viermal im Jahr erlauben kann. Doch gerade dieses Publikum erwartet mehr vor Ort, wie du ja geschrieben hast, und davon ist El Gouna ein großes Stück entfernt. Aber ich bin nicht dafür eine Schicki - Micki Siedlung aufzubauen, davon gibt es in Europa genug. Ich glaube, die Mischung macht´s und dafür fehlen auch Appartements, die für kurze oder längere Zeit auf einfache Art und Weise zu mieten sind.
Wir gehen immer ins Sheraton, weil dies nach unserer Meinung ein sensationelles Preis-/ Leistungsverhäjtnis bietet. Wenn man aber weiß, dass es in El Gouna eine große Zahl guter und günstiger Retsaurants gibt würden wir gerne auch ein Bed & Breakfast wählen. Dies wird aber so gut wie gar nicht mehr angeboten. Ist man per Halfboard oder AI “abgesichert” entdeckt man kaum noch die kullinarischen Vorzüge einiger Restaurants. Dine Around ist zwar ganz nett, aber auf Dauer nicht wirklich interessant.
Ich weiß nicht welchen Einfluss die Residents in El Gouna haben, ob ihre Stimme von der Orascon erhört wird. Ich lese hier zwar ab und zu von Stammtischen vor Ort, aber so richtig scheint das auch nicht zu funktionieren. Die Residents sind die einzigen die mit ihrem europäischen Denken El Gouna auch auf lange Sicht europäische Gäste sichern können, auch wenn ich weiß wie schwer es teilweise ist sich in unterschiedlichen Kulturen auf einen gemeinsamen Weg zu einigen.
Wir betrachten die Entwicklung in El Gouna mit großem Interesse aus der Distanz und ab nächster Woche auch wieder vor Ort. Interessant scheint mir aber auch zu beobachten wie neue Projekte auf die Erfahrungen in El Gouna reagieren. Ich möchte hier Port Ghalib ansprechen. Dem Masterplan nach zu urteilen, ist El Gouna dagegen ein kleiner Stadtteil. Auch die Erfahrung der arabischen Investoren scheint Hoffnung zu geben. Mal schauen was dabei rauskommt.
So, genug gequatscht. Ich wünsche allen Touristen und Residents in El Gouna eine schöne Zeit. Mick

One Response to “Leser Schreiben uns”

  1. Christoph Brunner-Schwer Says:

    Hallo Mick,

    ja, es entwickelt sich hier an der “Ägyptischen Riviera” wirklich viel. Nur um eins bin ich echt froh, daß es keine Mallorca Preise nach Ägypten gibt. Diese Art von “Gästen” brauchen wir hier nun wirklich nicht. Die sollen auf “Malle” bleiben. Gruß Christoph

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